Vor langer Zeit – um genau zu sein im Jahre 1738 – lebte eine arme Familie am Rande des Matterhorns mitten in einem Wald. Sie bestand aus einem Kind und zwei Elternteilen. Sie konnten sich kein Haus in der Stadt leisten, weswegen sie in einer alten Hütte im Wald lebten. Die Stadt war sehr weit weg, und man musste ungefähr 2 Stunden zu Fuss gehen. Das meiste, dass sie besassen war selbstgemacht. Das wenige Geld das sie hatten, bekamen sie durch den Markt. Sie verkauften unteranderem Holz, Eis (für die Kühlschränke), Und Marmelade aus wilden Beeren. Manchmal bekamen sie kurze Jobs, wie zum Beispiel an einer Kasse arbeiten oder Milch liefern. Dieses Geld brauchten sie, um Essen zu kaufen. Das einzige, das sie neben ihrem Haus besassen, war ein alter Esel, den sie brauchen, um Sachen auf einem uralten, morschen Schlitten zum Dorf zu transportieren. Ihr Kind, Arthur, verbrachte die meiste Zeit, Aufgaben für Seine Eltern zu erledigen.
Einen Nachmittag im November, rief sein Vater, er solle ein paar Stöcke und anderes Trockenholz sammeln, da es bald kälter werden würde. Seit Arthur eh nichts anderes zu tun hatte, beschwerte er sich nicht. Er zog sich seine Jacke und den selbstgemachten Schal an und ging hinaus. Er bemerkte, dass es kälter wurde. Der Schnee lag schon um einiges höher als gestern. Er stapfte eine weile durch den Schnee und hielt nach grösseren stücken Holz. Er wollte gerade wieder zurück laufen, als er mit dem Fuss gegen etwas stiess. Er wunderte sich was es war. Für Holz war es zu klein, und sowieso fühlte es sich anders an. Es war wie… Leder? Er bückte sich und schaufelte es aus dem Schnee. Tatsächlich! Es war eine kleine Ledertüte. Vielleicht hatte es jemand hier verloren. Vielleicht jemand aus dem Dorf! Dann würde es bestimmt einen kleinen Finderlohn geben. Er öffnete den Sack, und fand darin nur ein Zettel und eine Münze. Er war enttäuscht. Der Inhalt war nicht sehr Wertvoll, und der Sack hatte ein paar schöne Stickereien, und war auch sonst gut gemacht, doch viel wert war es dem Besitzer oder der Besitzerin Warscheinlich nicht. Aber… Wieso war dieser Sack überhaupt hier? Die Leute aus dem Dorf hätte es niemals hierher gelockt. Arthur war neugierig. Er faltete den Zettel auf und begann zu lesen(Ja, er konnte lesen, denn er hatte es von seinem Vater gelernt, der es wiederum von seinem Vater gelernt hatte, der es wiederum von seinem Vater gelernt hatte…):
Wenn du das liest, hast du die Chance, einen grossen Schatz zu finden, denn ich hier vor langer Zeit versteckt habe. Eigentlich wollte ich mir immer damit ein grossen Palast hier in der Schweiz kaufen, doch mich hat es immer wieder aufs Meer hinausgezogen. Nun bin ich zu alt, um irgendetwas mit dem Schatz anzufangen. Ich habe in diesem Sack eine Münze beigelegt, die benötigt wird, um den Schatz zu finden. Natürlich kannst du darauf Verzichten und dir damit etwas kaufen, doch dann wäre der Schatz für lange Zeit verloren… Nun, falls du den Schatz suchen willst, musst du zuerst verstehen, was diese Zeichen bedeuten: CV783442. Viel Glück! Der Kapitän
Im Kopf von Arthur drehte sich alles. Was hatte das zu bedeuten? Er war sich sicher, das ere solche Zahlen schon einmal gesehen hatte. Doch zuerst wollte er wieder Nachhause gehen, weil seine Ohren schon Eiszapfen wurden.
Nach dem er zuhause angekommen war, und er ein kleines Lagerfeuer angezündet hatte, ging er in sein kleines Zimmer und legte sich in sein Bett (In Wirklichkeit ein Bezug, der mit Stroh gestopft war), und dachte nach. Jetzt wusste er auch, von wo er die Zeichen kannte. Von der kleinen Bibliothek in dem Kloster! Doch Heute war es eh zu spät. Moren würde er unter einem Vorwand zum nächsten Dorf gehen und besagtes Buch ausleihen.
Am nächsten Morgen suchte Arthur Händewringend nach einer Ausrede. Ihm wollte keine gute einfallen. Seine Eltern würden ihn wahrscheinlich nicht ins Dorf gehen, um ein Buch auszuleihen, das etwas kostete. Und das auch zu gutem Grund, denn die Familie wurde nicht von tag zu Tag reicher, sondern im Gegenteil, sie wurden jeden Tag etwas ärmer. Er hatte plötzlich eine Idee. Er ging zu seiner Mutter und sagte: „Kann ich ins Dorf gehen, weil wir ja schon längst Einkaufen müssten. Wenn es noch Restgeld hat, kann ich Mir damit ein Buch ausleihen, von dem ich gehört habe? Das restliche Geld mit.“ Seine Mutter lächelte und sagte: „ich finde es toll, dass du dich um unser Familie kümmerst. aber bevor du gehst, vergiss nicht, deinen Schal und die Jacke anzuziehen. Es ist sehr kalt draussen.“ Arthur verabschiedete sich und wärmte sich dann noch ein paar Minuten an dem Feuer auf, und ging dann.
Als er Im Dorf ankam, war er schon ganz verfroren. Er ging direkt in markt und kaufte hauptsächlich Eier und noch ein paar andere Sachen. Er ging danach in das Kloster. Er ging direkt zum nächsten Mönch und sagte: „Ich würde gerne ein Buch ausleihen. Dieser grunzte nur und streckte die Hand aus. Im ganzen Dorf war er bekannt dafür, nicht sehr gesprächig zu sein. Er gab ihm die Münze und der Mönch öffnete eine Türe. Er ging hinein. Es war nicht eine Gigantische Bibliothek, doch mehrere Hunderte Bücher gab es schon. Er Ging direkt zu Regal C, Abteilung V und suchte das Buch 783442. Da war es schon. Ein Uraltes Buch, das wohl nie gelesen wurde. Es hiess: Logbuch der flying Queen Er nahm es und ging wieder auf dem langen Weg nach Hause.
Als er Zuhause angekommen war, wollte er schnell nach oben gehen, doch seine Mutter rief ihn. Er Seufzte. Das Buch musste noch warten. Er ging zu seiner Mutter. Er ahnte schon, das sie ihm ein Auftrag geben würde. Als er zu ihr kam, schaute sie ungläubig auf das Buch herab. „Das willst du lesen?“ fragte sie. „Ja, mir wurde gesagt, es sei sehr spannend“ antwortete er. „Von wem hast du überhaupt diese Empfehlung überhaupt?“ „Ähm, na ja… Warum hast du mich überhaupt gerufen?“ sagte Arthur um vom Thema abzulenken. Seine Mutter schaute ihn zwar immer noch komisch an, doch antwortete ihm trotzdem: „Ich brauche nur ein bisschen Hilfe beim Kochen.“ Arthur seufzte, doch er ging in die Küche. Bei ihnen gab zwar kein trocken Brot und lauwarmes Wasser, sondern ein paar Eier, Käse, und Schneewasser. Zu tun gab es nichts ausser die Eier zu Kochen, und den Tisch zu decken. Die Teller waren aus Holz, Arthur hatte sie selber geschnitzt. Als er fertig war wollte er wieder rauf, doch seine Mutter hielt ihn auf. „Wohin gehst du, es gibt jetzt doch Essen!“ Arthur ging wieder zurück und wartete bis seine Eltern da waren. Er war schon nach 5 Sekunden fertig, weswegen seine Eltern ihn komisch ansahen. Doch er wusste das er sowieso warten musste, bis seine Eltern fertig waren. Und die hatten es gar nicht eilig. Jede Sekunde fühlten sich an wie Tausend Jahren. Dann, nach 10 Jahren, (vielleicht waren es auch 2 Minuten, für Arthur war es das gleiche) waren sie fertig und Arthur sauste nach oben in sein Zimmer. Er warf sich ins Bett und fing an zu lesen. schon nach fünf Seiten fiel ihm die Decke auf den Kopf vor Langeweile. Wenn ein Buch mit „Waren für 60 Gekauft, hoffentlich im Ausland 180 Wert“ anfängt, weiss man das nicht spannend werden würde. Nach einer Stunde war er schon halbwegs durch, und das spannendste das passiert war, war das der Koch durchfall gekriegt hatte, und es für mehrere Tage nur Rohes Fleisch gab. Er blätterte um, und hate das Gefühl das etwas anders war mit der Seite… Da fiel es ihm direkt ins Auge. Da stand 1750, 18 März! aber auf der Seite zuvor stand noch 750, 16 März! Er hatte noch keinen einzigen übersprungenen Tag gefunden. Es war jeder tag da, auch wenn nur stand: „heute ist nichts passiert“! Jetzt ahnte er, was ihm an der Seite falsch vorkam. Sie war dicker als alle anderen! Warscheinlich war dazwischen eine Weitere Seite, die über den 17 März war. Er versucht die Seiten Von Hand auseinander zu reissen, was sehr lange brauchte. Erst nach Fünf Minuten schaffte er es endlich einen Teil auseinander zu kriegen. Er zweifelte schon. Vielleicht waren die Seiten nur aus versehen zusammen geklebt, und dort würde darüber stehen, Wie der spannende Kriminalfall des verschwundenen Kochlöffels aufgelöst wurde. (Tatsächlich war etwas ähnliches schon passiert) Als die Seiten endlich ihr Geheimnis preisgaben, Sah er allererstes tatsächlich: 17 März 1750! Doch der Rest war weniger Sinnvoll:
Am Abend gehst du an den heiligen Ort, der sich in den Stein reinbohrt Finden sollst du das Licht, dass dir verbessert die Sicht. Die Treppe hoch musst du noch, wo jemand heiliges schläft im Loch Der Zepter wird zurück gepresst, Und die Wand sagt dir den Rest Dann gehst du zum Schrank, Abgeben sollst du deinen Dank Wenn du alles fertig hast, so wird dir das Geheimnis überlasst.
Arthur war komplett verwirrt. Er wunderte sich aber vor allem, wie sie hierher gekommen waren. Am letzten tag waren sie noch mehrere Tage von hier entfernt am handeln! Vielleicht aber, war ja das ganze Buch nur ein Fake, um diese einzelne Doppelseite zu verstecken! das würde auch erklären, weshalb der Beutel über das Buch hier war, und nicht irgendwo auf einer einsamen Insel mitten im Meer. Nein, der Logik nach, wäre der einzige Grund weshalb er mitten im nirgendwo war, Weil es um hier ging! Also musste dieser heilige Ort auch irgendwo hier in der nähe sein. Ein Heiliger Ort könnte aber so vieles sein… Ein Kloster? Oder vielleicht… Es gab in der nähe tatsächlich eine alte Kirche, die selten benutzt wurde. Und teilweise war sie auch in den Berg gebaut. Das bedeutete also „in den Stein reinbohrt“. Also musste er nur dorthin gehen, und diese Treppe finden. Am besten würde er jetzt gehen, denn es wurde so langsam Dämmerung. Ohne zu zögern schlich er mit dem Buch in der Hand nach unten. Seine Eltern hörte er Laut schnarchen, wie immer. Er zog sich schnell an und ging nach draussen. Sofort frierte er. Doch er war zu aufgeregt, um es zu spüren. Er kannte den Weg zur Kirche gut. Als er noch Jung war, ging er oft dorthin, und schaute alles mögliche an. Nach wenigen Minuten kam er an. Die Vordertüre war zwar wie immer verschlossen, doch er kannte einen Zweiten Seiteneingang, der nie verschlossen war. Er kam hinein. innen war es ein bisschen wärmer, aber nicht um viel. dann schaute er sich um. Es war stockdunkel. er hatte nichts dabei, was ihm Licht spenden könnte. Allerdings stand ja auch im Rätsel, dass man das „Licht“ finden musste. Er machte sich rasch ans suchen, da wertvolle Zeit vorbeiging. Aber nach einer Viertelstunde hatte er nichts gefunden. Er sass sich auf eine der vielen Bänke und schaute hinauf. Er war schon sehr müde und lehnte seinen Kopf zurück. Im schwachen Licht erkannte man dennoch ein paar Bilder. Er konnte viele Leute entziffern, die beteten. Der einen von ihnen hatte ein etwas komisch gezeichnetes Auge. Doch dann merkte er, dass es gar kein Auge, sondern ein loch in der Decke war! Jetzt war er wieder hellwach. Es gab noch eine Leiter, die benutzt wurde, um kleine Reparaturen durch zu führen. Arthur schleppte sie in Position und klettere hoch. Die Leiter knirschte ein bisschen, hielt aber dennoch stand. als er am Loch ankam, merkte er einen Hebel. Er Zog daran, und ein Teil des Daches schob sich davon. Dadurch fiel ein Mondschein auf die Wand. Irgendetwas leuchtete dort auf! Arthur musste schmunzeln. Es war wie in den Geschichten, Das Licht führte ihm den Weg. Er ging dorthin und fand ein Schnitzmuster, das sich drehen liess. Als er es drehte, klappte langsam ein Teile der Wand aus. Sie formten eine Treppe! wie angewiesen lief er sie hinauf. Jetzt stand er vor einem uralten Bild, das schon längst vergilbt war. es stellt irgendjemand, der in einer Schlucht war, und ja, betete. Er wusste nicht wer es war, doch der Heiligenschein über seinem Kopf verriet einiges. Dies war wohl der „Heilige im Loch“. Neben ihm lag ein riesiger Haufen von (aufgemalten) Gold. Es war schwierig, in dem schwachen Licht den erwähnten Zepter zu finden unter all den Münzen, Halsketten, und anderen edlen Sachen. Doch dann fand er ihn. Er drückte ihn nach hinten, und ein kleiner Eingang öffnete sich. Er war so klein, dass sich Arthur sich kriechend durchquetschen Er war in einem kleinen Raum, wenn man ihn so nennen konnte. Es war eher eine Kluft, die sich in den Berg reinbohrte, und spärlich eingerichtet war. Arthur schaute schnell umher und sah den besagten Schrank. Als er ihn öffnete, sah er ein art kleiner Altar. Er wusste, das Leute manchmal Opfer auf den altar legten, als Dank für den Allmächtigsten, was Arthur nicht immer ganz verstand. Er musste wohl irgendein „Dank“ ablegen, um Weiterzukommen. Aber er hatte gar nicht so viel dabei… Er zog seine Jacke aus, und legte sie auf den Altar. Er hörte etwas klicken. Der Schrank Schwang auf einer Seite ein bisschen auf. Arthur Zog es noch weiter auf. Dahinter war ein Gang, der in der Dunkelheit verschwand. Arthur würde da definitiv nicht ohne Licht hineingehen. Doch auf einem Tisch im „Zimmer“ war eine Kerze. Daneben lag auch ein Feuerzeug. Arthur hatte schon Erfahrung mit Feuerzeugen, und zündete die Kerze an. dann begab er sich in den Gang. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam er endlich in einem kleinen Raum an. Er sah ein paar Fackeln an der Wand und zündete si mit seiner Kerze an. Er stand einem schönen Zimmer, das bemalte Wände und viele Dekorationen hatte. Doch er sah als allererstes eine Holztruhe, die am anderen Ende des Zimmers lag. Auf ihr lag ein Zettel Auf dem stand:
Wer dies liest, hat nicht nur bewiesen, das er Mut hat, sondern auch schlau ist. Ihm soll der Schatz gehören. Der Kapitän der flying Queen
Arthur Herz schlug wie Wild, als er die Truhe öffnete. Als er den Inhalt sah, wusste er eins: sein Leben war für immer verändert.

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