Es war einmal ein Junge, er hiess Joni. Er hatte braunes Haar und grüne Augen. Joni war ein netter, abenteuerlustiger Junge. Im Moment war er gerade mit seiner Mama und seinem Papa in den Frühlingsferien in den Bergen. Am Morgen, nachdem Joni aufgewacht war, ging er immer in den Bergen spazieren und kam wieder pünktlich zum Frühstück zurück. Aber heute war alles anders!
Als Joni am Morgen spazieren ging, hörte er in der Ferne laute Hilferufe. Er erschrak heftig, aber er folgte den Rufen, die vom Gipfel eines Berges kamen. Ungefähr 20 Minuten später kam er bei einer Schlucht an und sah, woher die Rufe kamen. In einer Felsspalte steckte ein ungefähr 25 Jähriger Mann fest. Joni sah, dass er verletzt war. Joni fragte, ob alles okay sei. Der Mann sagte, dass es ihm gut gehe, aber er könne nicht laufen, weil sein Bein und sein Arm gebrochen seien. Joni überlegte kurz, wie er über die Schlucht zu dem Mann kommen könnte, doch dann sah Joni, dass der Mann zum Glück ein Seil bei sich hatte. Er sagte, er solle das Seil nach oben werfen. Als Joni das Seil hatte, sah sich Joni um, doch er sah nichts, an dem er das Seil festbinden konnte. Verzweifelt suchte er weiter aber kehrte bald zurück.
Beide überlegten angestrengt. Plötzlich sagte der Mann, er hätte einen alten Karabinerhaken im Rucksack. Er holte in heraus und warf ihn auch hoch. Joni schlug ihn mit einem Stein in den Steinboden, was sehr anstrengend war und lange dauerte. Dann band er das Seil darum und versuchte den Mann hoch zu ziehen. Aber der Mann war zu schwer für Joni und der Mann konnte nicht helfen wegen seinem Bein und seinem Arm.
Der Mann war verzweifelt. Plötzlich tauchte ein Steinbock auf. Er fragte, ob er helfen könne. Joni war ganz verwirrt, denn Steinböcke können doch nicht sprechen! Doch das war egal. Joni sagte, dass sie seine Hilfe sehr gebrauchen könnte und gemeinsam zogen sie den Mann hoch. Als sie ihn fast oben hatten, drohte das Seil zu reissen, aber gerade noch rechtzeitig packte Joni die Hand des Mannes und zog ihn hoch. Der Mann bedankte sich. Joni fragte den Mann, wieso er dort unten gewesen war. Der Mann sagte, er wäre gestern klettern gegangen und in dieses Loch gefallen und hatte sich dabei ein Bein und ein Arm gebrochen. Er fragte, ob Joni etwas zu Essen habe. Joni sagte, er hätte noch ein Sandwich von gestern. Doch der Mann sagte, er würde alles essen und Joni gab ihm das Sandwich. Erst Jetzt fiel Joni wieder ein, dass der Mann das Bein und den Arm gebrochen hatte und überlegte, wie er den Mann ins Tal bringen soll und fragte die andern. Der Steinbock sagte, der Mann dürfte auf seinen Rücken steigen und ihn zu Jonis Ferienhaus zu bringen. Auf dem Weg fragte Joni den Steinbock, wieso er sprechen könne, doch da waren sie schon beim Ferienhaus. Seine Eltern waren besorgt, weil er so spät kam. Aber er erklärte schnell, weshalb er erst so spät zurückkam und Joni und sein Vater brachten den Mann zum nächsten Krankenhaus. Der Mann bedankte sich und gab Joni eine den Karabiner als sie sich verabschiedeten. Als Sie wider beim Haus waren Suchte er den Steinbock. Joni fand ihn schliesslich hinter dem Haus. Als der Steinbock ihn sah lief er auf ihn zu der Steinbock stand ruhig da und schaute ihn neugierig an. Plötzlich fragte er wie es dem Mann ginge. Joni antwortete in knappen worten und fragte, dann gleich nochmals warum er spreche kann. Der Steinbock Erklärte ihm das Tiere viel mehr Können als Menschen denken. Im Notfall können sie auch sprechen und das war ein kleiner Notfall. Bevor er sich umdrehte und davon ging fragte er ob er nächstes Jahr wieder kommen wird. Als Joni mit Ja antwortete, sagte er aber bitte erzähle es niemandem. Joni stand noch eine weile nachdenklich da, dann ging er ins Haus. In der Nacht hatte Joni tolle Träume und am Morgen Schlief er Lange aus, und als er aufwachte schlief er gleich wieder ein.
Manchmal passieren Unfälle, die man nicht voraussehen kann, dass heisst, pass auf und sei vorsichtig.

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