Der Tunnel ohne Ausgang

 Ich bin noch tief am Schlafen. Da ruft meine Mutter, dass wir heute in die die Ferien gehen und ich schnell machen soll. Ich muss noch schnell meine letzten Sachen zusammen packen und dann fahren wir schon mit dem Auto an den Bahnhof.

Wir steigen in den Zug und fahren ca. 1 Stunde nach Bern. Danach fahren wir mit dem Bus zu unserem Ferienhaus. Meine Mutter fragt mich, ob ich etwas aus dem Keller holen kann. Ich sage ja und gehe in den Keller. Plötzlich spüre ich eine Hand auf meiner Schulter. Ich schaue hinter mich, doch ich sehe niemanden. Dann sehe ich 2 leuchtende Augen vor mir und jetzt merke ich erst, dass das Licht ausgegangen ist. Plötzlich finde ich mich in einem Sack wieder. Ich schreie um Hilfe, doch keiner hört mich. Auf einmal werde ich ganz müde und schlafe ein. Sehr wahrscheinlich haben sie mir ein Schlafmittel verabreicht. Ich wache wieder auf und höre eine Stimme, die sagt, dass die Operation gut verlaufen ist. Ich mache meine Augen auf und sehe, dass ich in einem Operationsaal bin. Dann sehe ich einen Arzt, der schwarze Augen hat und sonst ganz weiss ist. Neben mir steht ein Spiegel. Ich schaue in den Spiegel und bemerke, dass ich auch ganz schwarze Augen habe und auch ganz weiss bin, genauso wie der Arzt. Plötzlich bin ich wieder in dem Sack. Ich kann mich irgendwie befreien. Ich befinde mich im selben Zug, in dem ich angereist bin. Ich schaue aus dem Fenster. Plötzlich werde ich herum geschleudert und liege auf dem Boden. Irgendwie ist der Boden viel kälter als er sein sollte. Um mich herum ist es stockdunkel. Da sehe ich erst, dass ich in dem Tunnel liege und der Zug neben mir. Plötzlich kommen 2 Mädchen auf mich zu und fragen, ob ich mit ihnen spielen möchte. Ich lehne dankbar ab, doch die Mädchen bleiben neben mir stehen. Ich merke, dass sie auch 2 schwarze Augen haben und ganz weiss sind. Plötzlich sehen sie richtig unheimlich aus. Aus Instinkt stehe ich auf und renne weg. Ich schaue kurz hinter mich. Als ich wieder nach vorne schaue, sehe ich, dass der Tunnel nicht mehr weiter geht. Voller Angst stehe ich mit dem Rücken an die Wand gepresst da. Entsetzt realisiere ich, dass die Mädchen auf mich zu kommen. In beiden Händen halten sie weisse sehr scharfe Messer. Jetzt ist mein Ende gekommen.

Ich wache schweissgebadet in meinem Bett auf. Zu meinem grossen Entsetzen höre ich, wie meine Mutter ruft: „Mach schnell, wir fahren heute in die Ferien“. Oh nein!