Das Horror-Hotel

Meine Mutter ruft mich, um mir zu sagen, dass ich meinen Koffer aus dem Keller holen und ihn packen soll. Und genau das mache ich. Ich habe schon ein komisches Gefühl im Bauch, doch ich denke mir nichts dabei, da ich vorher eine halbe Tafel Schokolade gegessen hatte. Ich esse noch ein Brötchen und trinke meine Cola fertig. Danach steige ich in unseren Audi Q3. Nach ca. 3 Stunden Fahrzeit kommen wir in unserem Hotel an. Es sieht sehr heruntergekommen aus, doch meine Mutter meint nur, dass ich nicht so übertreiben soll, weil es drinnen sicher schöner aussieht. Ich gehe vor, da meine Mutter noch einen Parkplatz suchen muss. Also gehe ich an die Rezeption um einzuchecken. Als ich ankomme, sitzt eine Frau in Uniform da. Doch als ich näher hinsehe, sehe ich, dass die Frau ganz schwarze Augen hat. Ich weiche zurück und will gehen, als ich bemerkte, dass die Türe verschlossen ist! Auf einmal wird mir ganz schwarz vor Augen. Als ich wieder zu mir komme, stelle ich fest, dass ich auf einem Krankenbett liege. Ich bin umgeben von unzähligen Spiegeln. Ich laufe auf einen zu und sehe folgendes: Ich habe schwarze Augen! Auf einmal sehe ich im Spiegel eine Figur hinter mir stehen. Sie ist sehr bleich, hat kaum Haare auf dem Kopf, ihre Kleider sind zerrissen, überall ist Blut auf ihrer Haut verschmiert und sie macht komische Geräusche. Sie ist genau das, was man sich unter „grässlich“ vorstellt. Ich schreie um mein Leben, doch es ist, als ob ich von der Welt abgeschottet wäre. Mir wird erneut schwarz vor Augen und als ich dieses Mal zu mir komme, bin ich in einem dunkeln, nassen und unendlich langen Tunnel. Vor mir stehen auf einmal zwei in pink gekleidete, kleine Mädchen, die ziemlich normal aussehen. Also beschliesse ich, sie zu fragen, wo man hier lebendig raus kommt. Doch sobald ich ihre Antwort gehört habe, erstarre ich. Denn sie sagen: ,,Es gibt kein Entkommen von hier“. Während sie das sagen, neigen sie ihre Köpfe zur Seite. Erst jetzt bemerkte ich das Messer in ihren Händen. In der nächsten Sekunde sitze ich an einem langen Tisch. Auf einmal höre ich die Hilferufe meiner Mutter, doch als sie verstummen, sehe ich den Kopf meiner Mutter vor mir. Auf einmal wache ich in unserem Auto auf und merke, dass alles zum Glück nur ein Traum war. Doch irre ich mich oder hat meine Mutter schwarze Augen?