Ein Tornado bildet sich meistens im Meer. Ein Tornado kann sich nur bilden, wenn warme, trockene und kalte Luft aufeinanderprallen. Das Innere des Tornados heisst Rüssel. In dem Rüssel schiesst warme Luft spiralförmig nach oben. Am Boden entsteht eine starke Sogwirkung, dabei kann sie bis zu 100 kg aufheben. Der Rüssel eines grossen Tornado kann bis zu 1 km lang werden.
Fujita-Skala
Nach der Fujita-skala ordnet man Tornados in 7 Kategorien ein.
Der schwächste nennt man F0 und er kann bis 116 km/h werden. Und der stärkste nennt man F6 und er kann bis zu 512 km/h werden.
Die Verbreitung
Tornados können überall auf der Welt auftreten, jedoch gibt es bestimmte Regionen, in denen sie häufiger vorkommen. In den USA ist die sogenannte „Tornado Alley“ bekannt für ihre hohe Tornadodichte. Diese Region erstreckt sich typischerweise über Teile von Texas, Oklahoma, Kansas, Nebraska und South Dakota.
In den USA werden pro Tag 3 Tornados gesehen, also im Jahr 1200. Die meisten davon toben zwischen April und September, also in der warmen Jahreszeit. In Europa zählt man pro Jahr etwa 100 Tornados. 90% sind jedoch glücklicherweise so ,,zahm“, dass sie keine Schäden anrichten.
Tornadojäger
Tornadojäger sind Personen, die sich darauf spezialisiert haben, Tornados zu beobachten und zu verfolgen, oft mit dem Ziel, wissenschaftliche Daten zu sammeln oder das Phänomen besser zu verstehen. Diese Jäger nutzen spezialisierte Ausrüstung, darunter Wetterradare, Kameras und GPS-Technologie, um die Bewegungen und die Entwicklung von Tornados zu dokumentieren.
Tornadojäger sind oft in Regionen aktiv, die als Tornado-Allee bekannt sind, insbesondere im Mittleren Westen der USA, wo die Bedingungen für die Bildung von Tornados besonders günstig sind. Sie arbeiten häufig in Teams und sind geschult, um die Gefahren, die mit der Verfolgung von Tornados verbunden sind, zu minimieren.

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