Die Stadt aus Eis

Wunderschöne Eis-Skulpturen und farbig beleuchtete Eis-Gebäude. Das ist das Eis-Festival in Harbin. Die Stadt Harbin liegt Im nördlichsten Teil Chinas. Immer im Winter ist dort das berühmte Eisfestival. Dann ist es dort durchschnittlich minus 30 Grad Celsius! Trotzdem kommen sehr viele Touristen, um sich die Eis-Stadt anzusehen.

Aufbau

Das Gelände, auf der die Eis-Stadt gebaut wird,  ist rund 100 Fussballfelder gross. 14‘000 Tagelöhner arbeiten dort im Schichtdienst rund um die Uhr. Sie haben nur 30 Tage zeit, um aus Eisblöcken Skulpturen oder Gebäude zu bauen. Die Arbeiter verdienen in den 30 Tagen so viel wie sonst in 4 Monaten. Die  Eisblöcke werden alle fünf Minuten von Lastwagen gebracht. Das  Eis kommt vom  Fluss Songhua. 6 Männer ziehen die Eisblöcke an die richtige Stelle. Immer wenn ein Gebäude  fertig gestellt ist, wird am Kran  ein Feuerwerk gezündet, als Ansporn  für die Arbeiter. In China sitzen Häufig  Frauen in dem Kran, weil es in China ein typischer Frauenberuf ist, da es auf das Fingerspitzengefühl ankommt

Essen

Die reichen Arbeiter haben Geld, um sich etwas zu essen bei einem Verpflegungsstand zu kaufen. Das Essen wird in Minivans  zubereitet, zum Beispiel salzige Pfannkuchen oder gebratene Nudeln. Die Ärmeren müssen selbst etwas mitbringen.

Werkzeug

Es gibt dort auch Werkzeugstände. Dort können sich die Arbeiter Werkzeuge kaufen, denn durch die Firma bekommt man keine. Man kann aber auch von zuhause mit bringen.

Geschichte

Die Tradition des Eisfestes  reicht bis auf das Jahr 1963 zurück. Was mit einem Eislaternenumzug begonnen hat, ist heute das einzigartige Eis-Fest. Dang Fuchang ist der Projektleiter des Ganzen. Seit dem Winter 2001 bringt er 180‘000 Kubikmeter Eis in Form. Die Eröffnung des Eisfestes ist am 5 Januar. Etwa 6 Wochen nach der Eröffnung fängt die Stadt schon an zu schmelzen. Und dann geht es nächsten Winter wieder von vorn los.